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26 (Dezember 2008)

27 Mai

Ein Blick auf den aktuellen Zustand der von mir beobachteten Serienlandschaft. Was abgeschlossen ist, wird bewertet. 6 Punkte zücke ich übrigens schon dann, wenn der Großteil der Episoden bei 5 Punkten liegt und dazu noch einige Volltreffer dabei waren, oder anders gesagt: ich runde auf. Wer sich fragt, weshalb es selten mal unter drei Punkte geht, ganz einfach: wenn mir was nicht gefällt, guck ich es einfach nicht mehr.

24: Redemption

Jack Bauer hat mir mit der 6. Staffel von 24 ja schon ein bisschen weh getan. In dem knapp 90-minütigen Intro zur 7. Season ist nix mit CTU und Co, sondern stattdessen Dschungel angesagt. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Eine routiniert eingetütete Mission des „Dammit“-Man.

4,5 von 6 Punkten

30 Rock

Frau Fey bereichert weiterhin zusammen mit Herrn Baldwin die Comedylandschaft. Überrascht mich immer wieder, auf welche schrägen Gedanken Tina und ihr Autorenteam kommen. Steve Martin als Gavin Volure war ganz große Kunst.

Brothers And Sisters

Nach der eher öden zweiten Staffel geht es wieder rund im Hause Walker. Eine gute Portion Drama und eine im Falle eines Zusammentreffens herrlich dysfunktional auftretende Großfamilie sind weiterhin die Herzstücke der Show.

Californication (Season 2)

Mir gefiel die erste Staffel besser, weil sie sich mehr auf Hank Moody und sein Umfeld konzentrierte. Die aktuellen zwölf Folgen haben mit Ashby zwar eine weitere Figur mit Kultpotenzial, dagegen drängen die für mich eher nervigen Runkles mitsamt ihrer Entourage zu sehr in den Vordergrund. Andererseits sind die in der Show gespielten Songs fast schon einen ganzen Punkt für sich wert. Ohne die Show hätte ich beispielsweise nie die Genialität eines Warren Zevon kennengelernt.

Davon milde gestimmt ziehe ich noch

5 von 6 Punkten

Nächstes Jahr mehr Moody, bitte!
Chuck

Chuck Bartowski alias Charles Carmichael ist der James Bond meines Herzens. Den anderen Typen mit seinem Quäntchen Trost habe ich nicht mal angeschaut. Wozu auch? Denn „Chuck“ hat einfach alles: Action, Agenten, Humor, Ladies, Nerdtum. Auch in der zweiten Staffel enttäuscht keine einzige Episode. Anschauen!
Desperate Housewives

Nach der kleinen Zeitreise konnten mich die Damen der Wisteria Lane nicht so recht begeistern. Zu viel Durchschnittsware in Form von wenig spannenden Erzählungen aus dem „neuen“ Leben der Protagonistinnen. Ab Folge 6 nimmt die Sache aber ordentlich Fahrt auf. Das könnte noch richtig gut werden.
Dexter (Season 3)

Was haben Dexter und eine gut gekühlte Blutkonserve gemeinsam? Beide werden einfach nicht schlecht. Schon die erste Folge beförderte unseren Kleckeranalytiker in ein dickes Schlamassel, das in eine ungewöhnliche Freundschaft, neue persönliche Entwicklungen und Herausforderungen mündete. Zugegebenermaßen konnte der Abschluss der dritten Staffel keinen Knaller mehr hervorbringen, aber die Show läuft auf einem so hohen Qualitätslevel, dass man darüber hinwegsehen kann.

6 von 6 Punkten
Entourage (Season 5)

Entourage ist Ari Gold. Wenn Ari rockt, rockt die Show. Und Ari hat auch in der 5. Staffel wieder mal keinen Fan enttäuscht. Wenn dann auch bei Strahlemann Vince nicht alles klappt und seine Gefolgschaft ein paar witzige Nebengeschichten beisteuert, bin ich mehr als zufrieden.

5,5 von 6 Punkten
Fringe

Wohl der beste Newcomer der bisherigen Saison. Wenn man seine Ansprüche an eine Serie, die von JJ Abrams produziert wurde, von „Heilsbringererwartungen“ auf „gute Mystery-Qualität à la Akte X“ zurechtjustiert, hat man seine Freude. Wie schon erwähnt, fand ich den Piloten nicht so toll, aber danach kam ich ganz gut auf meine Kosten. Der lustig zerstreute Wissenschaftsopi, ein bisserl Verschwörung hier, ein bisserl Ekelszenerie da – fertig ist die leckere Serienmahlzeit. Die abgedrehten Experimente kann ich nicht so recht ernst nehmen, dafür gefällt mir die Richtung, die die Show in den letzten Folgen eingeschlagen hat.

Gary Unmarried

Heitere, klassische Familiencomedy á la „Still Standing“. Hat bei mir mittlerweile „The New Adventures of Old Christine“ verdrängt. Die Qualität der ersten Episoden hat sich bestätigt. Garys Abenteuer kann man immer wieder dazwischen schieben.

Heroes (Volume III: Villains)

Die große Enttäuschung. Was haben Tim Kring und seine Gefolgschaft nur mit der Show angestellt, die ich in ihrer ersten Staffel noch so heiß und innig geliebt habe? Zuerst konnte ich die Folgen nur mit einem stoisch dahingemurmelten „Nicht drüber nachdenken!“ ertragen, danach entglitt die ganze Chose in dermaßen trashige Gefilde, dass ich mir mittlerweile sicher bin: da hat jemand bei Universal in die Tonne mit den angesammelten Comics gegriffen und das ganz unten liegende Exemplar erwischt und verfilmen lassen. Charaktere, deren Entscheidungen man nicht versteht, die wahllos von Gut nach Böse wechseln und ein absolut unnötiger Storybogen um eine Sonnenfinsternis haben mich Folge um Folge leiden lassen. Sylar und Hiro waren mal meine Helden, jetzt schüttele ich nur noch den Kopf, wenn ich sie auf dem Bildschirm sehe.

Bezeichnenderweise ist die beste Folge des Kapitels namens „Villains“ jene, in der ein paar Lücken zu den anderen zwei Staffeln aufgefüllt werden. Okay, der Puppenspielermann war auch noch cool. Vielleicht kann Volume 4 im Zusammenspiel mit dem zurückkehrenden Bryan Fuller noch etwas retten, storytechnisch scheint es weiter arg in Richtung „The 4400“ zu gehen. Wir alle wissen, wo diese Show am Ende angelangt ist…

3 von 6 Punkten

How I Met Your Mother

HIMYM hat seinen Weg gefunden. Barney und seine Freunde bringen sehr gute Comedy mit liebenswerten Figuren auf den Bildschirm. Wen interessiert da schon, wer wirklich die Mother aus dem Titel ist? Von mir aus darf die Show mindestens so lange laufen wie die seligen Friends.

My Name Is Earl

Earl hat sich prächtig von seinem Koma in Staffel 3 erholt. Keine peinlich schnarchigen Ausfälle, sondern Earl und Randy wieder in der Form, wie man sie in den ersten Staffeln geliebt hat. Damit hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.

Pushing Daisies

Aus und vorbei mit der Farbenspielerei. Sehr, sehr schade. Mir hat auch die zweite Staffel der überzuckerten, aber morbiden Detektivhatz wirklich viel Freude bereitet. Die aktuell letzte Folge zeigte zudem, dass es keines Falls der Woche bedarf, um eine großartige Episode zu produzieren. Bleibt nur zu hoffen, dass die Show ein würdiges Ende bekommt. Ich werde all die skurrilen Charaktere vermissen.

Rita Rocks

Für ein paar Folgen reingeschaut und als zu leicht befunden. Klassische Comedy, in der eine Hausfrau mit Freunden in ihrer Garage Rockmusik spielt und familiäre Abenteuer erlebt. Für die klassische Familiencomedy habe ich aber – siehe oben – Gary Unmarried und den Rock liefert David Duchovny in Californication eine gute Portion kantiger ab. Sorry, Miss Sullivan.

The Big Bang Theory

Abteilung Geeks made in USA. Weiterhin sehr unterhaltsam mit teils großartigen Episoden. Einen Sheldon im eigenen Freundeskreis hätte ich wahrscheinlich schon windelweich geprügelt. Im Fernsehen ist der Charakter aber überragend lustig, wenn man selbst eine geekige Ader besitzt.

The IT Crowd (Season 3)

Abteilung Geeks made in Britain. Sechs Folgen sind einfach zu wenig. Zumal mich die zweite nicht so sehr begeistern konnte wie restlichen. Dafür hat sich der in Staffel 2 eingeführte neue Boss Douglas Reynholm wirklich in mein Herz gespielt. Schlicht und ergreifend die beste UK-Comedy, die ich kenne. Eigentlich 5,5 aber weil es ja so selten Nachschub gibt:

6 von 6 Punkten

The Middleman (Season 1)

Im Sommer gesehen und weil da eh kaum was Gescheites läuft, fällt meine Wertung milde aus. Hat ein paar richtige Highlights, dann aber auch ein paar dezente Enttäuschungen. An den Protagonisten lag es nicht, eher waren es die Stories, die schwächelten. Wegen der teils liebevollen Überdrehtheit vergebe ich

4,5 von 6 Punkten

The New Adventures Of Old Christine

Nach vier Folgen aufgehört, weil sich die Show bei mir sattgelaufen hat. Wer weiter geschaut hat und schier begeistert von den Folgen danach ist, bitte melden. Vielleicht hole ich den Rest mal nach, aber wirklich nur, weil ich Julia Louis-Dreyfus toll finde.

The Office

Die 5. Staffel hat ihre Schwächen. So musste ich drei Folgen sogar mit für Office-Verhältnisse schmachvollen 4 Punkten bewerten. Die neue Personalleiterin und Liebegespielin von Michael Scott überzeugte mich nicht, Pam war zu weit vom Schuss, von der Schruteness von Dwight zu wenig zu sehen. Aber jetzt wird wieder alles gut, die letzten Episoden bekamen gewohnt verdiente 6 Punkte auf meiner Unterhaltungsskala.

The Simpsons

Alles wie immer. Treehouse Horror ist das Highlight, der Rest schwankt zwischen nett und langweilig. Eigentlich bewertet man die Simpsons auch nicht mehr, man schaut sie einfach aus Respekt weiter.

Two And A Half Men

Bislang eine Staffel ohne Fehl und Tadel. Wer einmal einen Narren an Charlie Harper und seinem trotteligen Bruder nebst Sohnemann gefunden hat, wird mehr als gut bedient. Nicht umsonst die in Amerika beliebteste Sitcom. Auf dem Niveau kann es gerne weitergehen.

Weeds (Season 4)

Das liegt schon länger her, dass ich die vierte Staffel gesehen habe. Ich erinnere mich an ein paar eher schwache Episoden und keinen echten Knaller. Es gab definitiv bessere Saisons für unsere Grashändler. Macht insgesamt gerade noch so

4,5 von 6 Punkten

Worst Week

Im Gegensatz zum britischen Original muss das amerikanische Pendant dummerweise mehr als 7 Folgen füllen. Was dafür sorgt, dass die peinlichen Szenen etwas zu sehr ausdünnen oder gestellt wirken. Spaß kann man dennoch haben, zuviel sollte man aber wirklich nicht erwarten.

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25 (Oktober 2008)

27 Mai

Es geht weiter.

Diesmal nur Startschuss-Checks, inklusive eines richtig unerwarteten Comebacks.

The Office (S5E01)

Als offizieller The Office-Fanboy kann man von mir natürlich keine objektive Bewertung dieser Show erwarten. Allein die Tatsache, dass Scott, Schrute & Co. wieder chaotische Büroatmosphäre verbreiten, reicht bereits für sanfte Euphorie. Witzige Story, zwei interessant inszenierte Wiedersehen, was fürs Herz – da hefte ich zufrieden den Dunder Mifflin-Papierbogen ab. Zwei kleine Makel muss ich aber doch erwähnen: die neue Personalchefin ist noch ein wenig blass und Andy Bernard nervt weiterhin. Wenn die Macher meinen Geschmack richtig einschätzen, hetzen sie bald Dwight auf ihn.

My Name Is Earl (S4E01-S4E02)

Earl geht es besser, danke der Nachfrage. Es geht ihm sogar richtig gut. Nach einer vollkommen verkorksten 3. Staffel, in der nicht nur Earl zeitweise im Koma lag, konzentrieren sich die Produzenten endlich wieder auf die Trademarks der Show – Liste durchsehen, seltsamen bis drolligen Leuten helfen, Spaß haben und am Ende ein wenig Wohlgefühl in der guten alten Blutpumpe erzeugen. Die besten Episoden seit langem und damit aktuell Anwärter auf das Comeback der Saison.

Desperate Housewives (S5E01)

Let’s do the time warp again! Was LOST kann, funktioniert auch in der Wisteria Lane, dachten sich die Showrunner und verlegten das Geschehen klotzend statt kleckernd 5 Jahre in die Zukunft. Es haben sich ein paar Dinge verändert, aber für monumentale Umwälzungen fehlte dann doch die Traute. Ein paar neue Kinderrollen, ein bisschen Depression hier, weniger Schminke da – naja. Von der Story her hat es mich nicht umgehauen, da muss demnächst mehr kommen.

Family Guy (S7E01) & The Simpsons (S20E01)

Den Animationsblock hake ich ganz schnell ab. Die Griffins können auch dieses Jahr nicht mehr wie zu seligen Zeiten meinen Lachmuskel treffen und bei den Simpsons darf man sich wie gewohnt an ein, zwei kleinen Gags erfreuen, ansonsten langweilen und irgendwann bei mindestens einem Handlungsstrang die Frage fallen lassen: „Hatten wir das nicht schon mal?“

Chuck (S2E01)

Auf Chuck Bartowski ist einfach Verlass. Die Nerdspy-Show schafft einen Wiedereinstieg, der mich uneingeschränkt überzeugt hat. Michael Clarke Duncan als Gaststar, klasse Action, cooler Einsatz von Geek-Fähigkeiten (Call of Duty) und Yvonne Strahovski in Unterwäsche – da konnte rein subjektiv gesehen ja nichts schiefgehen. Nur die Quoten stimmen nicht. Er spinnt doch ein bisschen, der amerikanische TV-Gucker.

The New Adventures Of Old Christine (S4E01)

Ich erinnere mich mit Schaudern an die Doppelfolge der vergangenen Staffel mit dem Matthew & Barb-Plot. Damals wollte ich wirklich aufhören, die Show zu sehen. Das Finale ging allerdings dank des Seinfeld-Cast-Bonuses in Form von Jason Alexander in Ordnung. Und nun: ein durchschnittlicher Start, nicht schlecht, aber auch nicht gut. Man wird sich wohl daran gewöhnen müssen. In punkto Comedy mit weiblicher Hauptrolle hat 30 Rock mittlerweile mehrere Tina-Fey-Brillenlängen voraus.

Brothers &  Sisters (S3E01)

Exklusiv! Geheimrezept für eine gelungene Brothers & Sisters-Episode entdeckt! Einfach alle Familienmitglieder unter ein Dach stecken und die sich ergebenden Dissonanzen, Frotzeleien und Auseinandersetzungen genießen. Guckt außer mir wahrscheinlich niemand mehr, hat mir aber zum Wiedereinstieg sehr gut gefallen.

Pushing Daisies (S2E01)

Verdammt, ich bin außer Form. Mehrere Monate Abstinenz von Pushing Daisies haben meine Übersetzungsrezeptoren im Hirn zu sehr an normales, amerikanisches Englisch gewöhnen lassen. Weshalb mir bei „Bzzzzz!“, der ersten Folge der zweiten Staffel, wegen der stabreimenden Schnellsprechsätze gewaltig das Hirn brummte. Gut, dass die Show wie auch viele andere Serien ihr eigenes Wiki hat. Auf den ersten Eindruck hin waren Ausstattung und Farbenpracht natürlich wieder fantastisch, die Episode empfand ich jedoch als eher durchschnittlich. Vielleicht ändert sich das beim zweiten Hingucken und -hören. Zusätzlich hole ich mir zu Weihnachten die erste Staffel als BluRay und bete, dass die zweite bis dahin noch läuft.

Gary Unmarried (S1E01)

Überraschenderweise gar nicht schlechte klassische Sitcom mit Jay Mohr um einen frisch geschiedenen Vater von zwei Kindern, der sich mit seiner kratzigen Ex und einer neuen Liebe herumschlägt. Die Punchlines von Ed Yeager (Still Standing) sitzen, weshalb die Serie von mir definitiv eine Chance bekommt. Zumal mich der Pilot mehr überzeugt hat als aktuelle Folgen von New Adventures of Old Christine oder Til Death.

22 (Mai 2008)

27 Mai

Ende Mai verteile ich gerne Zeugnisse für die lieben Autoren und ihre TV-Serien. Weil sich leider einige unschöne Fehlzeiten (dass mir das nicht wieder vorkommt!) angesammelt haben, war der Bewertungszeitraum und die Anzahl der zu beurteilenden Episoden diesmal etwas kürzer. Und meiner rein subjektiven Erfahrung nach sind einige Shows auch etwas holprig auf den Bildschirm zurückgekehrt.

30 Rock (2. Staffel)

Liz und Jack haben auch für den Rest der zweiten Staffel nichts anbrennen lassen. Mit Ausnahme der etwas langweiligen Episode „Cougars“ wurde dem Zuschauer gute bis sehr gute Comedykost serviert. Drei Mal ging es bei mir punktemäßig in die Vollen, jedes Mal waren bekannte Gaststars beteiligt. Ein Trend?

Lieblingsepisoden: 2×01 Seinfeld Vision, 2×05 Greenzo, 2×15 Cooter

Wertung: 5 von 6 Punkten

Aliens In America (1. Staffel)

Keine Fortsetzung werden die Abenteuer des pakistanischen Austauschschülers Raja erleben, insofern lag ich mit meiner ersten Einschätzung richtig. Scott Patterson als Familienvater hat so manche Episode veredelt und auch der Rest des Casts sorgte für einige Humor-Highlights. Insgesamt lege ich wegen der Steigerung im letzten Drittel der Laufzeit noch einen halben Punkt drauf und werde die Show doch ein wenig vermissen.

Lieblingsepisoden: 1×12 Hunting, 1×11 Mom’s Coma, 1×05 Help Wanted

Wertung: 4,5 von 6 Punkten

Back To You (1. Staffel)

Große Namen garantieren auch keine Fortsetzung, wie ich im Falle von „Back To You“ feststellen musste. Bis zur streikbedingten Pause machte mir die Fernsehstudiocomedy ziemlich viel Spaß, danach trat die Truppe humormäßig jedoch arg auf der Stelle. Vor allem die Story um die Tochter Gracy hätte man besser nicht schon in der ersten Staffel weiter ausbreiten sollen. Aber vielleicht ahnte man schon die Absetzung. Wegen des guten Starts und ein wenig Nostalgie noch 5 Punkte.

Lieblingsepisoden: 1×02 Fish Story, 1×07 Something’s Up There, 1×06 Gracie’s Bully

Wertung: 5 von 6 Punkten

Battlestar Galactica (4. Staffel bis Episode 08)

Starbuck & Co müssen weiterhin auf das Abschlusszeugnis warten. Die Tendenz des Zwischenzeugnisses: es geht nach extrem schwachem Start langsam aufwärts. Die verbleibenden zwei Folgen muss aber noch ein Knaller kommen, um mich danach als Weltall-Actionfan (laut aintitcool bis zum Februar 2009) bei der Stange zu halten.

Lieblingsepisoden: 4×07 Guess What’s Coming To Dinner, 4×06 Faith

Wertung: 4 von 6 Punkten

Brothers & Sisters (2. Staffel)

Noch eine Serie, der der Streik nicht sonderlich gut getan hat. Nach einem starken Start langweilte mich vor allem der Handlungsstrang um Isaac Marshall alias Danny Glover, die Kandidatur-Story wurde viel zu abrupt beendet und überhaupt überzeugten mich die Geschichten weniger. Gegen Ende wird es spannender, ehe im Finale etwas gezwungen wieder ein bereits eigentlich gelüftet geglaubtes Familiengeheimnis ausgegraben wird. Staffel 3 bitte ohne Durchhänger.

Lieblingsepisoden: 2×01 Home Front, 2×15 Moral Hazard, 2×07 36 Hours

Wertung: 5 von 6 Punkten

Desperate Housewives (4. Staffel)

Breites Mittelfeld mit weniger als einer Handvoll richtiger Highlights, so steht es dieses Jahr im Zeugnis der Damen aus der Wisteria Lane. Weshalb man auf die im wahrsten Sinne des Wortes turbulente Tornado-Folge noch das langweilige „Welcome To Kanagawa“ folgen lassen musste, bevor es in die Pause ging, ist mir ein Rätsel. Mysterymäßig ging die Staffel in Ordnung, ohne mich jetzt vor Spannung erbeben zu lassen. Einen kleinen Rüffel gibt es für die Autoren, weil sie ganz offensichtlich für die Abschlussarbeit von den Kollegen bei LOST abgeschrieben haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das verwendete Stilmittel in der Show funktionieren würde und ordne seine Verwendung im Finale eher als Griff in die Zauberkiste ein, den man nicht konsequent weiterverfolgen wird. Weil Nathan Fillion mitgewirkt hat, lege ich noch einen halben Punkt Kultkutterkapitänsbonus drauf.

Lieblingsepisoden: 4×09 Something’s Coming, 4×01 Now You Know, 4×07 You Can’t Judge A Book By Its Cover

Wertung: 4,5 von 6 Punkten

How I Met Your Mother (3. Staffel)

Ich gestehe, die Personalie Britney Jean Spears nagt an mir. Wer auch immer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, dass die Poppuppe demnächst fester Bestandteil des Casts werden soll, hat mir mächtig Angst eingejagt. Nach einem holprigen Start konnte sich die Show erfreulicherweise fangen und auf einem hohen Niveau einpendeln. Im Finale wurden mir die Beziehungstrennungs- und Beziehungsbeibehaltungskisten ein wenig zu schnell übereinandergestapelt und mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die im Titel erwähnte Mutter frühestens in der allerletzten Folge mit den Worten „Hey kids, your mother just came in! Go and ask her how i met her, i only remember the girls i had before her“ eingeführt wird. Sarah Chalke sehe ich in jedem Fall gern und solange Barney nicht in eine andere Rolle als der des Weisheiten absondernden Playboys gesteckt wird, bleibt alles weitgehend größtenteils awesome.

Lieblingsepisoden: 3×11 The Platinum Rule, 3×08 Spoiler Alert, 3×05 How I Met Everyone Else

Wertung: 5,5 von 6 Punkten

LOST (4. Staffel)

Der Weg ist das neue Ziel. Bisher war man es als Zuschauer von Action-Drama-Serien gewohnt, gemeinsam mit seinen Helden dem Ende einer Staffel fingernägelkauend entgegen zu zittern. Das war den Verantwortlichen der Inselshow jedoch zu langweilig, weshalb sie gleich vorab das Ende erst kurz andeuteten, später breiter ausführten und dem weiterhin angespannten Zuschauer die Episoden bis dahin mit der Frage konfrontierten, wie es genau dazu kommen konnte.

Die Flash Forwards haben u.a. die vierte Staffel von LOST geprägt und damit für eines der Highlights der Saison 2007/2008 gesorgt. Zusammen mit teils schlicht alles überragenden Episoden, hervorragenden schauspielerischen Leistungen (allen voran Michael Emerson als Benjamin Linus), perfekt inszenierter Action und immer wieder verwundernswerter Rätselhaftigkeit ergibt das eine Mischung, vor der ich die Höchstwertung ziehe. Daran kann auch nichts ändern, dass das Finale für mich keinen großen Knaller mehr bieten konnte, sondern eben nur einen runden und würdigen Abschluss bildete. Ich bin gespannt, mit welchen Kniffen die Macher die Spannungskurve in Staffel 5 hoch halten werden. Die Aussicht auf die Geschichte von Jeremy Bentham alleine zündet bei mir jedenfalls noch nicht.

Lieblingsepisoden: 4×09 The Shape Of Things To Come, 4×05 The Constant, 4×11 Cabin Fever (u.v.m)

Wertung: 6 von 6 Punkten

Monk (6. Staffel)

Nach der Snoop Doggy Dog-Folge (die mir in der deutschen Fassung spritziger rüberkam) hat sich unser Adrian gefangen und genug gute Folgen geboten, um mich als Fan zufrieden zu stellen. Natürlich sind die Fälle lange nicht mehr so genial gestrickt wie früher und wirken eher konstruiert, aber 5 Punkte sind noch dicke drin.

Lieblingsepisoden: 6×01 …And His Biggest Fan, 6×06 …And The Buried Treasure, 6×15+16 …Is On The Run

Wertung: 5 von 6 Punkten

My Name Is Earl (3. Staffel, Episode 20)

Ich bin noch nicht ganz durch mit Earl und Randy, was auch damit zusammenhängt, dass mich die Show schwer enttäuscht hat. Weshalb musste man von dem bewährten Konzept der ersten Staffeln abweichen? Earls Aufenthalte im Gefängnis und im Koma produzierten so ziemlich das Schwächste, was ich comedymäßig diese Saison gesehen habe. Vor allem die trauminduzierte Sitcom „The Hickeys“ führte mich ständig in Versuchung, den Vorspulknopf zu lokalisieren. Hoffentlich finden die Produzenten für Staffel 4 wieder zu alter Stärke zurück, sonst taucht die einst so hoffnungsvoll begonnene Hinterwäldersaga bald nicht mehr auf meiner Liste auf.

Lieblingsepisoden: 3×07+08 Our Other Cops Is On, 3×13 Bad Earl

Wertung: 3 von 6 Punkten

Scrubs (7. Staffel)

Die 7. Staffel ist jetzt keine Enttäuschung, aber der Zahn der Zeit nagt doch stark am Geschehen im Sacred Heart-Hospital, was die Frische und Qualität der gebotenen Comedy anbelangt. Derbe Ausrutscher gab es keine, aber richtige Highlights drängten sich auch nicht auf. Die Figuren wirken allesamt ausgereizt, alle Gags und Seltsamkeiten glaubt man im Laufe der vergangenen 7 Jahre irgendwann schon mal besser gesehen zu haben. Vielleicht pumpt der Wechsel zu ABC in der kommenden Staffel ja frisches Blut in die Show.

Lieblingsepisoden: 7×02 My Hard Labor, 7×03 My Inconvenient Truth

Wertung: 4 von 6 Punkten

The Big Bang Theory (1. Staffel)

Für mich die große, positive Überraschung des Jahres im Bereich Comedy. Nach den ersten vier Folgen hätte ich keinen Cent mehr auf die vier Geeks gesetzt. Dies schien allerdings die Experimentierphase gewesen zu sein, denn danach legte Schöpfer Chuck Lorre irgendeinen Schalter um und hatte schwuppdiwupp die Erfolgsformel entdeckt. Eventuell half der Show auch, dass mit Chuck eine weitere liebenswert nerdige Show sich frühzeitig in die Pause verabschiedet hat. Wie auch immer: alleine aus Sheldons hirnverdrehenden Thesen und Diskussionsansätzen könnte man die erste Talkshow stricken, die ich mir anschauen würde.

Lieblingsepisoden: 1×13 The Bat Jar Conjecture, 1×10 The Loobenfeld Decay, 1×17 The Tangerine Factor

Wertung: 5,5 von 6 Punkten

The New Adventures Of Old Christine (3. Staffel, Episode 8)

Ich hänge hinterher, was die neuen Abenteuer von Julia Louis-Dreyfus anbelangt. Ich vermute einen engen Zusammenhang mit den wenig berauschenden Episoden, die ich bisher gesehen habe. Meiner Meinung nach droht die Show langsam im komödiantischen Mittelmaß zu versinken. Weil der Cast drumherum wenig hilfreich ist, müsste Christine sich schon selbst aus dem Sumpf ziehen. So langsam glaube ich daran aber nicht mehr.

Lieblingsepisoden: 3×07 House, 3×02 Beauty Is Only Spanx Deep

Wertung: 3,5 von 6 Punkten

The Office (4. Staffel)

Nein, ich schaffe es nicht, auch nur einer Folge dieser Show mal lediglich 4 von 6 Punkten zu geben. Es geht nicht. Mögen manche Verhaltensweisen von Scott & Schrute nicht mehr als kopfschüttelnd skurril, sondern einfach nur als dämlich rüberkommen. Mit großer Überwindung ziehe ich von der Standardhöchstnote einen halben Zähler ab. Als kleiner Anreiz für die fünfte Season. Und weil mir die schönen Reibereien zwischen Toby und Michael fehlen werden.

Lieblingsepisoden: 4×06 Branch Wars, 4×04 Money, 4×09 Survivor Man (u.v.m)

Wertung: 5,5 von 6 Punkten

The Simpsons (19. Staffel)

Eine der wenigen Shows, die vom Autorenstreik unberührt blieben. Was jetzt nichts an der traditionellen Qualitätsverteilung innerhalb einer Simpsons-Staffel jüngeren Datums geändert hat. Viel Durchschnitt, viel Mäßiges, ein Totalausfall und ein paar Perlen. Wer meine unten aufgeführten Lieblingsepisoden gesehen hat, kann sich den Rest beinahe sparen.

Lieblingsepisoden: 19×08 Funeral For A Fiend, 19×05 Treehouse Of Horror XVIII, 19×14 Dial N For Nerder

Wertung: 3,5 von 6 Punkten

Two And A Half Men (5. Staffel)

Nach einem guten Start der Abstürzer der Saison. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass Chuck Lorre sich im Laufe der Saison zunehmend auf seine zweite Comedy „The Big Bang Theory“ konzentrierte und Charlie, Alan und Jake der B-Besetzung der Autorenriege überlassen hat. Vor allem die letzten Folgen waren mit Ausnahme des CSI-Gastauftritts in „Fish In A Drawer“ erschreckend dröge. Da muss Bertha mal tüchtig durchwischen, damit es wieder aufwärts geht.

Lieblingsepisoden: 5×08 Is There A Mrs. Waffles?, 5×02 Media Room slash Dungeon, 5×11 Meander To Your Dander

Wertung: 4,5 von 6 Punkten

ABSCHLUSSZEUGNIS US TV-SAISON 2007/2008

Hervorragend:
LOST, Dexter, Pushing Daisies, Chuck

Sehr Gut:
The Office, Californication, How I Met Your Mother , The IT Crowd, The Big Bang Theory, Weeds, Curb Your Enthusiasm

Gut:
30 Rock, Back To You, Brothers & Sisters, Monk

Befriedigend:
Heroes, Aliens In America, Desperate Housewives

Durchschnittlich:
Battlestar Galactica, Scrubs, Two And A Half Men

Mäßig:
The New Adventures Of Old Christine, Reaper, The Simpsons

Enttäuschend:
My Name Is Earl

Ungenügend:
Flash Gordon

13 (Mai 2007)

27 Mai

24

Jack Bauer in der Krise. Dieses Jahr setzten unserem Helden weniger Terroristen, sondern vielmehr die Kritiker ordentlich zu. Leider, leider muss auch ich mich in die Schar jener einreihen, die den sechsten Tag als das mit Abstand schwächste Kapitel der Serie betrachten.

Ich weiß nicht mehr, wo genau ich diesen Satz gelesen habe: „Wenn eine Serie kreativ am Ende ist, werden von irgendwoher irgendwelche Verwandten ausgegraben“. Dieser Prophezeiung folgend, bekam die Show nach einem gar nicht mal uninteressantem, weil düsterem Setting nach wenigen Folgen die erste Schlagseite. Zudem schien eine Jack-Folter pro Stunde plötzlich Standard zu werden. Dann nach etwa einem Drittel ein sehr dramatisches Ereignis, die Show hatte die Chance, wieder in die Spur zu kommen. Die sie jedoch nicht zu nutzen wusste.

Besonders fatal: nach zwei Dritteln war die groß inszenierte Bedrohung eliminiert, die letzten acht Folgen wurde ein komplett neuer Handlungsstrang eingeführt, der mich gar nicht fesseln konnte. Plotholes, in denen die Bewohner Kaliforniens hätten versinken können, unrealistisches, nicht nachvollziehbares Verhalten der Figuren und das Wiederauftragen längst bekannter und ausgiebig durchgekauter Storylines ließen mich verärgert und gelangweilt auf der Fernsehcouch zurück. Kein Zweifel: 24 droht an dem selbst auferlegten, engen Korsett zu ersticken.

Selbst die letzte Folge enttäuschte, als es darum ging, die letzten zwanzig Minuten der 24 Stunden mit etwas zu füllen, das Hoffnung für die siebte Staffel geben könnte. Loben möchte ich noch Peter MacNicol und Powers Boothe für ihre gelungene Portraitierung ihrer Charaktere, die der Show somit zumindest ein wenig Leben einhauchten. Fazit: die ganz große Enttäuschung des Jahres.

2,5 von 6 Punkten

According To Jim

Noch so ein Zwischendurchfutter, wieder ein Alleinunterhalter (Jim Belushi), wieder eher harmlos geraten. Allerdings brachte die wohl letzte Staffel der Familiencomedy ein paar ganz nette Momente unter, nachdem sie mich das Jahr zuvor ziemlich angeödet hatte. Eigentlich 3,5 Punkte, aber ich setz zum Abschied noch ein halbes Pünktchen drauf. Mach es gut, Jim-Boy.

4 von 6 Punkten

The New Adventures Of Old Christine

Nicht ganz fair: Julia Louis-Dreyfus ackert sich einen ab, der Rest des Casts humpelt mit ziemlichem Abstand hinterher. Die erste Staffel schien mir um einiges frischer zu sein. Kein Ausreißer noch unten, keiner nach oben, plus Julia-Bonus macht

4 von 6 Punkten

Weeds

Bevor ich unsere Hascherlbuben und -maderl hier noch vergesse: weil ich das shownamensgebende Zeug ja selbst nicht nehme, kann ich mich an ein paar sehr gute Szenen mit Doug und Andy sowie einen richtig gemein-fiesen Cliffhanger erinnern. Ab dem 30. Juli geht es weiter.
5,5 von 6 Punkten

4 (April 2006)

27 Mai

Die US-TV-Saison nähert sich so langsam ihrem Ende. Zeit also, einen Blick auf die bisher noch nicht in diesem Blog gewürdigten Shows zu werfen.

24:

Die Serie, die am ehesten definiert, was man unter einem „nicht ganz optimal verlaufenden Arbeitstag“ zu verstehen hat. Wenn ich auch nur ansatzweise zwei Dutzend Stunden erleben müsste wie es Jack Bauer zu tun pflegt, ich würde mich freiwillig in die nächstbeste geschlossene Anstalt begeben.

Zu Beginn der neuen Staffel war ich mir eigentlich sicher, dass mich die Show nicht mehr richtig packen könnte; gab es doch zuvor schon dezente Wiederholungen diverser Versatzstücke (Folterverhöre, Katastrophen, Maulwürfe in Reihen der CTU, Intrigen, Geiselnahmen, Entführungen) – andererseits gehört dieses Potpourri mittlerweile wohl auch schon fast zu den Trademarks wie die ablaufende Uhrzeit im Digitalformat oder der CTU-Klingelton.

Staffel 5 fesselte mich direkt mit der ersten Folge; die Produzenten wussten wohl, dass man sich einen behutsamen, langsamen Einstieg nicht leisten konnte, sondern es einen Paukenschlags bedurfte, um das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Ich habe diesen Köder bereitwillig geschluckt und war schnell erneut Feuer und Flamme. Als hätte einem ohne den alten Terroristenschreck Jack Bauer doch etwas gefehlt.

Ich will nicht zuviel spoilern, erwähnt sei jedoch, dass die bis dato letzte Folge einen überraschenden Abschluss bot, den man hoffentlich einigermaßen logisch aufzulösen weiß. Sollte dies gelingen, rangiert der fünfte Tag aus Jacks Leben definitiv im oberen Wertungsbereich der Unterhaltungsskala.

The New Adventures Of Old Christine:

Julia Louis-Dreyfus (bekannt als Elaine aus „Seinfeld“) probiert es mal wieder mit einer neuen Sitcom. Und leidet erneut trotz toller Eigenpräsenz unter der schwankenden Qualität der Drehbücher. Ein Schicksal, das sie mit Seriendarstellern wie Andy Richter oder Jason Alexander teilt. Man könnte Julia fast schon als amerikanische Anke Engelke bezeichnen: im Grunde wirklich witzig, aber ohne gescheites Material sinnlos verheizt.

Louis-Dreyfus spielt Christine, eine geschiedene Mittdreißigerin mit Kind, die mit dem Umstand hadert, dass ihr Ex in seiner neuen Freundin (dem Titel gemäß passenderweise ebenfalls mit Namen Christine) das große Glück gefunden zu haben scheint – während sie sich mit verpatzten Dates, einem leicht neben sich stehenden Bruder und anderen Alltagsfreuden herumschlagen muss. Bisher liefen 5 Episoden, von denen eine richtig klasse Unterhaltung bot (zufälligerweise spielte da auch Andy Richter mit), während die anderen nett bis öde daherkamen. Fazit: Potenzial ist da, es müsste nur ausgeschöpft werden. Es würde mich nicht wundern, wenn meine Geduld länger wäre als die der amerikanischen Zuschauer.

The Office (US):

Nach dem englischen Original und dem deutschen Stromberg startete im März 2005 die amerikanische Ausgabe. Und gilt neben dem immer noch spaßigen „My Name Is Earl“ mittlerweile als einer der wenigen Zuschauergaranten für NBC. Produziert von Ricky Gervais, lebt die Show anders als Stromberg nicht nur von einem Charakter, der stets neue Peinlichkeitsgrenzen auslotet- hier gibt es gleich zwei von der Sorte: Steve Carell als Michael Scott und Rainn Wilson als dessen unfassbarer Assistent Dwight K. Schrute. Alleine wegen dieses Chaotenduos ein Pflichtprogramm. Und auch ein wenig wegen der süßen Jenna Fischer.

Two And A Half Men:

Immer noch bei mir auf der Guckliste, in den USA mittlerweile in der dritten Staffel. Lief in Deutschland unter dem wie üblich wenig treffsicher übersetzten Titel „Mein Onkel Charlie“. Charlie Sheen und John Cryer als Brüderpaar, das sich gemeinsam um Scheidungskind Jake (Angus T. Jones als Stereotyp des amerikanischen Teenagers; dick, dumm, faul – fast könnte der Jungdarsteller einem leid tun) kümmert. Die leider viel zu selten auftretende mürrische Haushälterin Berta zählt zu meinen Lieblingscharaktern in einer Sitcom. Dialoge und Drehbuch fand ich bereits zum Start im September 2003 erfrischend witzig, weshalb ich der Show bis dato die Treue halte. Nette Unterhaltung für zwischendurch, zumal die Konkurrenz in Form von „King Of Queens“ so langsam ihr Pulver verschossen hat.