Breaking Bad

9 Mrz

Das Fach Chemie fand ich in der Schule immer irgendwie … wie soll ich es ausdrücken… doof. Die Lehrerin war tatterig, hatte den Sympathiewert einer amoklaufenden Chefsekretärinnenglucke, es stank und die ganze Formelkritzelei hatte ich eh nie durchschaut. Nach geglückter Abwahl war ich mir sicher, alleine mit dem Wissen, dass H2O Wasser ist und CO2 Sprudel draus macht, gut durchs Leben zu kommen.

Meine Abneigung fand allerdings dank Breaking Bad, der Dramaserie von amc mit dem für seine Rolle mit einem Emmy prämierten Darsteller Bryan Cranston (Hal aus Malcolm In The Middle) und Produzent Vince Gilligan (ex-X-Files) erhebliche Linderung. Denn die Geschichte um den Chemielehrer Walter White, der nach der Diagnose Lungenkrebs zusammen mit einem (vom Bildungssystem kaum berührten) ex-Schüler Crystal Meth kocht, damit er finanziell über die Runden kommt und seine Familie durchbringt, ist großartig inszeniert, beklemmend spannend und von bedrückender Tiefe. Hier geht es nicht wie bei Weeds um kleine Deals unter Nachbarn, sondern das nackte Überleben. Denn Walters Schwager arbeitet beim Drogendezernat und kommt dem Treiben langsam auf die Spur.

Lag der Schwerpunkt der ersten Staffel, die nur 7 Episoden umfasste, zunächst stark auf der Charakterskizzierung, mündete die Story später in ein actionreiches, fulminantes Finale. Staffel Nr. 2 ist gestern gestartet. Ich freue mir gerade ein Loch in den Erlenmeyerkolben.

Hier der Rückblick auf die erste Season:

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